Lenina Gruis, Siegerin der Deutschen Meisterschaft 2024 und einzige Frau im Team, beschrieb als Podiumsgast ihren Weg in die Branche und was ihr als junge Fachkraft bei ihrem Arbeitgeber wichtig ist. Sie war über eine Werksbesichtigung bei einem Automobilhersteller auf den Beruf der Fahrzeuglackiererin aufmerksam geworden und wusste: Das ist es! Auch Praktika in anderen Bereichen, vom Bäcker bis zum Kindergarten, konnten sie davon nicht mehr abbringen. Sie ist sich sicher: „Viele junge Menschen – und Mädels sicher noch mehr – wissen einfach gar nicht, dass es diese Berufe gibt. Es fehlen die entsprechenden Einblicke. Dabei ist es so toll, am Ende des Prozesses das reparierte Fahrzeug, den Kunden und dessen Reaktion zu sehen.“ Ihr Tipp an Arbeitgeber lautet daher: „Wartet nicht auf neue Auszubildende. Veranstaltet Tage der offenen Tür, geht raus und zeigt Kindern, Jugendlichen sowie deren Familien, wie spannend unsere Handwerksberufe sind. Zudem finde ich es wichtig, dass Praktikanten nicht einfach im Tagesgeschäft ‚mitlaufen‘, sondern einen festen Ansprechpartner bekommen und gefördert werden.“ Auch sie selbst könne zusammen mit ihren Teamkollegen Sergen Destek und Jason Scherer dazu beitragen, diesen Beruf sichtbarer zu machen. Als junge Arbeitnehmerin sei es Lenina vor allem wichtig, dass ihr Arbeitgeber sich auf sie einstelle und ihr das Gefühl gebe, dazuzugehören – Stichwort Wertschätzung im Alltag. Dem schloss sich auch Jason an, es ginge ihm schließlich nicht nur ums Geld, sondern vielmehr um ein gutes Betriebsklima. Zu schätzen wisse es Sergen zudem, dass er die Werkstatt nach Feierabend auch zum Schrauben an eigenen Projekten nutzen könne. Daneben sei ein modernes Arbeitsumfeld mit hochwertiger Werkstattausstattung ebenfalls ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Wahl des Arbeitsgebers.
Neben Fix Auto unterstützt Schöffel PRO das Fahrzeuglackierer Nationalteam als Sponsor. Und auch Betriebe können mit einem kleinen Beitrag von 200 Euro jährlich „Offizieller Unterstützer des Fahrzeuglackierer Nationalteams“ werden und damit ihr Engagement für den Nachwuchs sichtbar machen.


