Innovative Idee der Materialreste-Verwertung

MÜNCHEN. Sparen lässt sich an vielen Stellen. Wiederverwenden auch – und selbst Baustoff- oder Lackreste müssen nicht jahrelang im Lager warten, um dann doch einfach entsorgt zu werden.

Abstract creativity concept: group of tin metal cans with color paint dye

Unter dem Gedanken „Gestern verstaubt – morgen verbaut“ hat der Handwerker Simon Schlögl, selbst Dachdecker, vor einigen Jahren die Online-Plattform  ? www.materialrest24.de  ausschließlich zum Handel und Weiterverkauf von Materialresten aufgebaut. Aktuell sind dort 1.600 Handwerksbetriebe registriert, u.a. Dachdecker, Elektrobetriebe, Fliesenleger, Maler, Schreiner/Tischler, SHK, Trockenbauer und Zimmerer.

Das Verfahren ist einfach und bietet die Auswahl aus vier „Mitgliedspaketen“ – je nachdem, ob man als Käufer oder Verkäufer auftreten möchte. Die Abrechnung findet direkt zwischen Käufer und Verkäufer statt und selbst die Abholung des Materials kann durch materialrest24 organisiert werden.

Der Nutzen liegt eigentlich auf der Hand:

  • Zusätzliche Einnahmen 
  • Gegenseitige Unterstützung 
  • Möglicher Einkauf kleinerer Gebinde und/oder nicht mehr hergestellten Materials
  • Effektive Verwertung und 
  • Reduzierter Verbrauch von Rohstoffen, Energie und Wasser, Co², Verpackungsmaterial sowie Transportkosten bzw. –aufkommen.

Schauen Sie also mal dort hinein.