In der 19. Sitzung der DeKoLaKa im Allianz Zentrum für Technik (AZT) in Ismaning wurde neben dem Merkblatt „Gesamtschichtdicke-Grundlagen für die fachgerechte Beurteilung von Lackierungen straßengebundener Fahrzeuge anhand der Schichtdickenmessung“ eine weitere technische Schrift durch die Kommission verabschiedet. Unter dem Titel „Fachgerechte Instandsetzung – Grundlagen für die Beurteilung von Instandsetzungsarbeiten an metallischen Bauteilen der Karosserieaußenhaut hinsichtlich der fachlichen Korrektheit anhand von Schichtdickenmessungen“ werden Richtlinien für den Instandsetzungsprozess definiert.
Dabei wird das Thema Dokumentation der Schichtstärken im Reparaturablauf besonders hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass die einzelnen Arbeitsschritte fotodokumentarisch festzuhalten sind. Nur so kann nach einer fachgerechten Instandsetzung mit abschließender Lackierung nachgewiesen werden, was sich unter der finalen Lackschicht befindet.
Ein Schichtdickenmessgerät zeigt lediglich den finalen Wert einer Gesamtschichtdicke ohne Nachweis der Prozessschritte einschließlich eingesetzter Werkzeuge und Produkte. Demzufolge ist die pauschale Aussage, dass eine erhöhte Lackschichtdicke automatisch auf eine unsachgemäße Instandsetzung hinweist, fachlich nicht korrekt und nicht zu akzeptieren.
Das Dokument steht beigefügt zum Download bereit.
Weitere Beschlüsse der Deutschen Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung stehen K&L-Betrieben auf der Homepage des AZT unter Downloads zur Verfügung.
