Ziel der Initiative war es, den Zusammenhalt innerhalb der Branche nachhaltig zu stärken sowie den Austausch und das Netzwerk zwischen den Fahrzeuglackier-Betrieben in einer starken Landesfachgruppe zu organisieren.
Der regionale Lackierer-Tag, an dem auch Werkstattausrüster und Vertreter der Lackindustrie teilnahmen, bot eine ideale Plattform zum Erfahrungsaustausch für Fahrzeuglackier-Betriebe aus Sachsen-Anhalt. Der Bundesverband Fahrzeuglackierer (BFL) war mit Präsident Steven Didssun, Torsten Schmidt, Leiter des Geschäftsbereiches Fahrzeuglackierer, und Referent René Förster vor Ort, um das umfassende Leistungsportfolio des BFL – einschließlich konkreter Vorteile einer Innungsmitgliedschaft – vorzustellen. Besonders hervorgehoben wurde die richtungsweisende Bedeutung der technischen Schriften und Merkblätter für die sach- und fachgerechte Reparatur in der gesamten Karosserie- und Lackbranche.
Im Anschluss eröffneten Präsident Steven Didssun und Fachgruppenvorsitzender Christian Rothe eine offene Diskussionsrunde zu Erwartungen der Betriebe an eine moderne Verbandsorganisation. Eine zentrale Frage lautete: Wo liegen die konkreten Vorteile für den einzelnen Betrieb? Die Diskussion machte deutlich, wie essenziell eine starke Interessenvertretung für das Fahrzeuglackierer-Handwerk ist. Ohne sie wären weder ein eigenständiges Berufsbild noch die Meisterpflicht oder eine klare Positionierung gegenüber Politik und Wirtschaft gesichert. Ein Redebeitrag aus dieser Runde brachte es treffend auf den Punkt: „Als einzelner ist man in diesem Markt nur reaktiv unterwegs, aber als Gruppe kann man aktiv sein, mitgestalten und konkret etwas bewegen.“
Der BFL bedankt sich für die Einladung und den aufschlussreichen Austausch auf dieser Auftakt-Veranstaltung der Fahrzeuglackierer-Fachorganisation in Sachsen-Anhalt.
