Steigende Kosten, staatliche Hilfe: Wie Lackierbetriebe Investitionen clever fördern lassen

Die wirtschaftliche Lage in Karosserie- und Lackierbetrieben bleibt angespannt. Lackpreise, die mittlerweile zwei massive Preiserhöhungen pro Jahr verzeichnen, und stetig steigende Energiekosten setzen Betriebsinhaber unter erheblichen Druck. Investitionen in neue Technologien fühlen sich da schnell nach einem Luxus an, den man sich gerade nicht leisten kann.

 

BAFA-Förderung: Was steckt dahinter?

Über die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Investitionen, die den Energieverbrauch in Produktionsprozessen nachweislich senken. Die Förderquote richtet sich nach der Betriebsgröße: Kleine Unternehmen erhalten bis zu 45 %, mittlere bis zu 35 % und große Betriebe bis zu 25 % der Netto-Investitionskosten zurück. Viele Betriebe schrecken vor dem bürokratischen Aufwand zurück, dabei gibt es Anbieter, die die komplette Abwicklung übernehmen.

Ein konkretes Beispiel:  Die Stickstoffanlage ION-7 von KAMATEC. Das Gerät ersetzt die konventionelle Druckluft als Trägergas an der Lackierpistole durch erwärmten und ionisierten Stickstoff, den es mithilfe einer integrierten Membran direkt aus der vorhandenen Druckluft filtert. Das Ergebnis sind laut Hersteller gleichmäßigere Lackierungen, weniger Nacharbeit und kürzere Taktzeiten. Zudem sollen Lackverbrauch und Overspray deutlich reduziert werden.

Die Uno-Version des ION-7 kostet beispielsweise inklusive Gerät, Software und Installation 26.676 Euro netto. Für einen kleinen Betrieb mit 10 Mitarbeitern bedeutet die BAFA-Förderung von bis zu 45 % eine Rückerstattung von rund 12.000 Euro. Die tatsächliche Nettoinvestition liegt damit bei rund 14.672 Euro. Ab einer möglichen täglichen Einsparung von 15 Euro amortisiert sich das Gerät innerhalb von vier Jahren. Zusätzlich lässt sich die Investition über den Investitionsbooster der Bundesregierung steuerlich optimieren und das Gerät degressiv abschreiben.

Seit Juni übernimmt KAMATEC die gesamte BAFA-Antragstellung kostenlos. Der Betrieb füllt lediglich ein Stammdatenblatt aus. Nach dem Zuwendungsbescheid erfolgt die Installation, anschließend wird die Fördersumme direkt an den Betrieb zurücküberwiesen.

Weitere Informationen unter www.ion-7.com