Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) hat deshalb die AZT-Lackkalkulation / Systembeschreibung vom 3. Juni 2020 um eine neue technische Information erweitert.
Die ergänzende “Information zur AZT-Lackkalkulation: Anwendung der AZT-Lackkalkulation bei Reparaturlackierung von Kunststoffbauteilen“ beschreibt die Herangehensweise und Besonderheiten bei der Lackierung von Kunststoff-Karosseriebauteilen in Verbindung mit Radar-Sensoren bei Fahrzeugen mit ADAS.
Das 14-seitige Dokument basiert auf aktuellen Erkenntnissen aus der Reparaturpraxis (Stand Juli 2025).
Ziel der Information ist es, die richtige Herangehensweise bei der Reparatur und Lackierung dieser Bauteile zu unterstützen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Radar-Sensoren nach dem Reparaturprozess einwandfrei funktionieren.
Folgende Aspekte werden behandelt:
• Reparierbarkeit in Verbindung mit Radar-Sensoren
• Angaben der Fahrzeughersteller zu möglichen Reparatureinschränkungen
• Materialeinschränkungen im Radar-Durchstrahlungsbereich
• Homogene Decklackierung, Vermeidung von Spot-Repair-Lackierungen
• Umgang mit Aufklebern und Folierungen
• Schichtdicke des Decklacks in Verbindung mit der Pigmentierung
• Radaroptimierte Lackformulierungen
• Reparaturen außerhalb der Radardurchstrahlungsbereiche
• Kalkulationsvarianten basierend auf der AZT-Lackkalkulation für Kunststoffreparaturen
• Klassifizierung von Schadenarten (leicht, mittel, schwer, starke Verformung)
Die branchenspezifische Information des AZT steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung.

