Wie viel Material brauche ich wirklich?

Ein Angebot steht und fällt mit dem Werkstoffansatz. Zu wenig kalkuliert, und der Deckungsbeitrag schmilzt auf der Baustelle. Zu viel angesetzt, und der Auftrag geht an den Wettbewerber.

Das Problem: Wer keine eigenen Erfahrungswerte hat – weil der Betrieb noch jung ist oder weil die Nachkalkulation bisher zu kurz kam – kalkuliert auf Verdacht. Oder er übernimmt ungeprüft, was bspw. eine Branchensoftware vorschlägt.

Band 2 unseres Fachbuchs „Zeit- und Leistungswerte für die Kalkulation im Maler- und Lackierbetrieb“ bietet hierbei Orientierung sowie liefert branchenerprobte Werte: Werkstoff-Multiplikatoren, Verschnittzugaben, Verbrauchsmengen nach Untergrund. Drei durchgerechnete Beispiele –eine Armierungsbeschichtung auf Außenputz, eine Beschichtung auf Holz und eine Beschichtung auf Metall – zeigen, wie aus Tabellenwerten ein belastbarer Angebotspreis wird.

Wichtig ist jedoch: Diese Werte sind ein Einstieg, kein Ersatz für eigene Nachkalkulation. Wer beides verbindet, kalkuliert sicher. Die betriebswirtschaftlichen Grundlagen, wie zum Beispiel zu Stundenverrechnungssatz, Gemeinkostenzuschlägen und Deckungsbeitrag, liefert Band 1 „Kostenrechnung und Controlling im Maler-/Lackier- und Fahrzeuglackierbetrieb“.

Mehr erfahren