ZDH-Sonderumfrage zur Finanzierung, Ressourcen schonendem Arbeiten und Investieren

BERLIN. Der nächste Schritt der Bürokratie kommt auf Betriebe zu: Die 'Nachhaltigkeitsberichterstattung'. Der ZDH möchte mit einer Umfrage zeigen, dass Betriebe schon Ressourcen schonend arbeiten und investieren, wenn es möglich ist.

Das Unwort 'Nachhaltigkeit' ist in aller Munde, auch wird das Handwerk schon dazu aufgerufen, sich um die sog. 'Nachhaltigkeitsberichterstattung' zu kümmern, obwohl von Brüssel und Berlin noch nicht einmal beschrieben ist, welche Punkte und Inhalte diese erfassen soll. Angeblich als freiwillige Berichterstattung publiziert, muss man im Hinterkop dennoch damit rechnen, dass hier - wie beim Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - eine Pflicht durch die Hintertür kommt.

Mit einer Umfrage im Rahmen der Herbstkonjunktur möchte der ZDH zeigen, dass Handwerksbetriebe, wo es möglich ist, schon ressourcenschonend arbeiten und investieren, dass aber auf der anderen Seite erneut bürokratische Lasten auf sie zukommen, und zwar vor allem bei der Kreditvergabe.

Letztlich wird es nämlich darauf hinauslaufen, dass Kreditgeber und Versicherungen den entsprechenden 'Druck' auch auf das Handwerk machen, solche Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen. Darüber hinaus geht es dem ZDH darum darzustellen, dass Handwerksbetriebe noch zu wenig von Fördermitteln in punkto 'Ressourcen schonend' (Nachhaltigkeit) profitieren.

In der ? reinen Onlineumfrage werden fünf Fragen gestellt, u.a. zu Kreditverhandlungen, Förderprogrammen und abgefragten Nachweisen zur Berichterstattung.

Die Befragung endet am 31. Oktober.

Weitere Infos zur 'Nachhaltigkeitsberichterstattung' sind auch
? hier zusammengestellt (ZDH, 09. Juni 2023).